An einem sonnigen Montag – Von Mainz nach Aschaffenburg

Auch der heutige Tag begleitete uns von jeder Menge Sonnenschein, so dass auch einem Morgenmuffel wie mir nichts anderes übrig blieb, Peter mit bester Laune und einem breiten Lächeln am vereinbarten Treffpunkt vor der First Solar Niederlassung in Mainz zu empfangen. Peter hatte zu diesem Zeitpunkt bereits ein elektrisiertes Wochenende sowie die ersten, knapp hundert Kilometer von Gießen nach Kelkheim bei Frankfurt hinter sich gelassen. Der Zwischenstopp am CHAdeMo –Schnellader am Autohaus Hornbacher verlief reibungslos, so dass wir voll im Zeitplan liegend, zum gemeinsamen Fototermin mit den First Solar Kollegen am Rhein aufschlugen. Wir wurden dort von vielen bekannten und einigen neuen Gesichtern von First Solar aus den USA empfangen. Auch hier war das Interesse am Fahrzeug und der Technologie vorhanden, so dass wir im Anschluss an dem gemeinsamen Austausch noch ein Foto in großer Runde schießen konnten. Weiter ging es dann zu juwi nach Wörrstadt. Ein, seitens des Pressesprechers Herrn Löhr und seinen Kolleginnen Frau Klambeck und Frau Chaudhry aus der Unternehmenskommunikation, perfekt organisierter Termin und Ladestopp. Im Zuge einer Probefahrt im eigenen Chevrolet Volt, zeigte und erklärte und Herr Löhr den juwi-seitig projektierten Windpark in der unmittelbarer Nähe des Firmensitzes – wirklich beeindruckend. Zudem passierten wir eine PV-Freilandfläche. Eine der Besonderheiten daran: Die Anlage, wurde so konstruiert, dass die Pflege der Grünfläche in regelmäßigen Abständen durch Schafe vorgenommen werden kann. Eine tolle und für uns neuartige Idee, die das Nachhaltigkeitskonzept des Unternehmens absolut unterstreicht. Im Anschluss bekamen wir dann eine Tour über das Firmengelände. Beeindruckt von dem atmosphärischen und auf erneuerbare Energien ausgelegten Bau- und Energiekonzept (Energie plus, mit einer positiven jährlichen Energiebilanz) sowie der Vielzahl an Mitarbeiterangeboten wie der eigenen Betriebskita, eines Shuttleservices (Gasfahrzeuge) zur Anbindung an das öffentliche Verkehrsnetz sowie unterschiedlichster Sport- und Freizeitmöglichkeiten zur Förderung der Work-Life-Balance, wurden wir dann in zum Mittagsessen in die Betriebsmensa eingeladen. Dort erwartete uns ein leckerer und gesunder Lunch, welcher ausschließlich aus regionalen und biologischen Produkten zubereitet wurde. Zum Abschied gab es dann noch ein gemeinsames Foto und einen Vorgeschmack auf den 2013 erschienen Bestseller des Unternehmers und Gründungsmitgliedes der juwi AG, Matthias Willenbacher, „Mein unmoralisches Angebot an die Kanzlerin: Denn die Energiewende darf nicht scheitern!“ (http://mein-unmoralisches-angebot.de), bevor es mit neuer Energie weiter ging. Vielen Dank an das Team von juwi für die tollen Eindrücke, die wir nach Bremen mitnehmen werden! Ein weiteres Highlight erlebten wir dann auf der ca. 80 km weiten Fahrt von Wörrstadt nach Aschaffenburg, als uns unser Navi uns auf der angewählten Eco-Route schnurstracks zu einem Fähranleger führte, um auf die gegenüberliegende Rheinseite über zu setzen. So kam es heute zu unserer ersten kurzen Reise zu Wasser mit einem Elektroauto. In Aschaffenburg waren wir schließlich noch mit Herrn Fischer vom Autohaus Fischer (Nissan) verabredet. Ein wirklich informativer, netter und gelungender Abschluss des Tages. Nachdem wir heute die tausend Kilometermarke im Leaf geknackt haben, fühlen wir uns langsam immer sicherer, was die Fahreigenschaften wie auch die Leistungsfähigkeit unseres Nissan Leafs angeht, so dass wir die Fahrt mehr und mehr (ohne kurzfristige Schweißattacken bei niedriger Reichweitenanzeige) genießen können. Unsere neue Faustregel: Durchschnittliche Differenz zwischen realer Distanz und Reichweitenanzeige im Fahrzeug 20-30 km sowie Geschwindigkeiten von maximal 80 km/h bei vorausschauender Fahrweise (Ausnutzung der Rekuperationseffekte) und alles wird gut, selbst wenn der eine oder andere Höhenmeter überwunden werden muss. Natürlich werden wir versuchen diese Theorie im Verlauf unseres Langstreckenexperiments durch weitere, erfolgreich gemeisterte Reiseetappen zu belegen. Auch in Aschaffenburg hat es unser Hotel mit größtem Verständnis eingerichtet, dass wir unseren Nissan über Nacht vor Ort vollladen können. Durch den serienmäßigen Schuko-Adapter für die „normale“ Steckdose auch dieses mal kein Problem. Morgen treten wir dann die letzte Etappe der Hinfahrt nach Bad Staffelstein an und sind gespannt auf die Besuche bei der Firma suntec in Wolkshausen sowie Belectric in Kolitzheim.