Der Druck von Versicherungen hat zu einer höheren Qualität von Solarmodulen geführt. Von dieser Entwicklung profitieren Dienstleister wie Adler Solar aus Bremen.

Die Kartons stapeln sich meterhochin vielen Reihen. Wieviele Solarmodule die Kartons enthalten, hat Gerhard Cunze im einzelnen nie gezählt: „Bei überschlägiger Rechnung ist aber klar, dass bei uns ein hübsches Sümmchen an Modulen zwischengelagert wird“, lächelt er.Der gelernte Steuerexperte ist geschäftsführender Gesellschafter von Adler Solar aus Bremen. Das 2009 gegründete Unternehmen ist hierzulande führend im Servicegeschäft der Solarbranche. Dabei ist das Portfolio breit gefächert: Angefangen von Rückrufaktionen, über After-Sales-Aktivitäten, Qualitätschecks, Gutachten, Reklamationsmanagement, Fehlersuche und -analyse bis zur erwähnten Zwischenlagerung von Modulen.
Mit der Strategie, sich abseits vom Handel, der Projektierung und der Bauinstallation auf das Wartungsund Servicegeschäft zu fokussieren, sei ADLER bis heute gut gefahren, sagt Cunze: „In Zeiten, als die Photovoltaik mit Installationszahlen von 7 000 Megawatt und mehr im Jahr brummte, sind wir mitunter müde belächelt worden.“ Als unspektakulär und wenig margenträchtig galt der Geschäftsansatz der Hanseaten von der Weser. „Was wir machen, ist aber nachhaltiger“, hält Cunze entgegen. Was auch genügend Arbeit für mittlerweile rund 120 Beschäftigte mit sich bringt. Diese Serviceexperten kennen ihren Job. Das Know-how komme den Kunden zugute. Was ADLER Solar anbietet, sind Dienstleistungen, die im weitesten Sinne die Qualität und Leistung von Photovoltaikanlagen absichern und verbessern. Was nicht nur Sinn hat, sondern auch notwendig ist.
Mittlerweile gibt es in Deutschland mehr als 1,5 Mio. Photovoltaikanlagen. Bei deren Planung kalkulierten die Betreiber mit Mindesterträgen, die über eine Lebensdauer von 20 Jahren nötig sind, damit sich ihre Investitionen rechnen. Die Systeme sind jedoch Stürmen, Hagel, Hitze, Frost oder auch kleinen Raubtieren wie Mardern ausgesetzt. Zusätzlich können elektronische Geräte wie Wechselrichter Defekte oder Photovoltaikmodule Alterungserscheinungen zeigen. Unter Umständen droht der Totalausfall….


(Quelle: Energie & Management)

 

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