Wir haben unser Leistungsspektrum erweitert: Von nun an bietet ADLER Solar auch Engineering Procurement und Construction Management (EPCM) an. PV-Projekte ab 750 kWP steuern unsere Experten von A bis Z durch. Im Gegensatz zum klassischen EPC beschränkt sich EPCM auf das Projekt- und Baumanagement – das heißt, es entstehen keine extra Margen auf Weiterverkauf, Komponenten oder Subunternehmerleistungen.

Als erfahrener PV Full-Service-Dienstleister übernehmen wir hier die gesamte Projektsteuerung, während der Auftraggeber benötigte Materialien und Subunternehmer direkt bestellt.

In dieser Projektphase steht ADLER Solar dem Auftraggeber beratend zur Seite und überwacht danach die erbrachten Leistungen der Subunternehmer während der gesamten Bauphase. Am Ende begleiten unsere zertifizierten PV-Sachverständigen auch die Abnahmen der Gewerke und stellen sicher, dass Ihre PV-Anlage mangelfrei ist und dem aktuellen Stand der Technik entspricht.

Unsere EPCM Leistungen im Überblick:

  • Planung – Entwurfsplanung, Ertragsgutachten, Abstimmung mit Projektbeteiligten (z.B. Netzbetreiber), Detailplanung und Erstellen von Leistungsverzeichnissen
  • Vertragsmanagement Consulting – Beratung bezüglich Festlegung der Anforderungen / Vergabe komplementärer Leistungen an Subunternehmer, Beratung bei Kaufverträgen für PV Komponenten und Unterstützung bei Vertragsverhandlungen
  • Projektleitung und Bauüberwachung – Bauleitung und Qualitätssicherung, Führung aller Subunternehmer, Koordination der Inbetriebnahme, Abnahme der PV-Anlage nach DIN EN 62446

 
ADLER Solar hat sich seit 2008 fest als erfahrener Dienstleister am PV-Markt etabliert und bringt umfassende Expertise in den Bereichen Engineering, Anlagenbau, Projektleitung und Bauüberwachung mit. Als Auftraggeber bekommen Sie außerdem die Sicherheit der Ingenieurshaftpflicht für Planungsleistungen. „Ein schlagkräftiges Argument für EPCM – und letztlich Ihren ROI – ist die Kosteneffizienz. Durch Direkteinkauf der Projektgesellschaft entfällt die EPC Marge auf Komponenten und Subunternehmerleistungen – damit sparen Sie ca. 10% der Kosten für die Realisierung des PV-Projektes. Und neben profunden Marktkenntnissen können wir auch mit Kontakten zu diversen Subunternehmern und Lieferanten unterstützen“, sagt Gerhard Cunze, Geschäftsführender Gesellschafter von ADLER Solar.

Haben Sie Fragen zum Thema oder benötigen Sie weitere Informationen?
Falko Krause, Leiter Engineering Consulting, hilft Ihnen gern weiter.

krause@adlersolar.de | +49 421 83 57 01 00
 
 

Forum Neue Energiewelt in Berlin: Vortrag von Sönke Jäger am Freitag

Morgen startet das 18. Forum Neue Energiewelt im Maritim proArte in Berlin. Im Rahmen der Konferenz für innovative Energiewirtschaft wird Sönke Jäger, CTO von ADLER Solar, einen Fachvortrag innerhalb des Themenblocks „Qualität von PV-Bestandsanlagen“ halten. Dieser startet am Freitag, 17.11., um 10 Uhr. In seinem Vortrag wird der Wirtschaftsingenieur und Sachverständige für Photovoltaik die Ergebnisse einer aktuellen Auswertung der ADLER Solar Moduldatenbank vorstellen, basierend auf einer Analyse von 40.000 Modulen der Baujahre 2008 bis 2015.
Welche Qualität haben Bestandsanlagen, welche Erträge werden erbracht und wie können sie bewertet werden? Welche Praxiserfahrungen und Statistik gibt es zum Betrieb von PV-Modulen? Welche Serienfehler waren relevant und welche Ausfallursachen gab es?

Diese und weitere Fragestellungen werden im Rahmen der insgesamt vier Fachvorträge behandelt und im Anschluss diskutiert.

ADLER Solar unterstützt das Forum Neue Energiewelt auch in diesem Jahr als Gold Sponsor.

Sönke Jäger und sein Team freuen sich, Sie dort zu treffen!
 
 

„Problemkind“ Anschlussdose: Die häufigsten Konstruktionsfehler und der Weg aus dem Dilemma

Heute lesen Sie die Fortsetzung unserer Kurz-Serie zum Thema „Anschlussdosen“, basierend auf dem im September-Heft des pv magazines veröffentlichten Artikel „Von der Achillesferse zum Gehirn“ von Sönke Jäger, CTO bei ADLER Solar.
Diesmal geht es um die konkreten Ursachen für defekte Anschlussdosen.

 
Problem 1: Konstruktionsfehler
Im Rahmen der jährlich bis zu 500 Gutachten, die wir bei ADLER Solar für Versicherungen, Banken und Anlagenbetreiber erstellen, werden regelmäßig verschiedene, herstellungsbedingte Ursachen für defekte Anschlussdosen festgestellt. Als häufige Ursachen sind unter anderem fehlerhafte Silikonverklebungen, kalte Lötstellen, fehlerhafte Polymerrezepte (Anschlussdosenkörper und Deckel) und minderwertige Bypass-Dioden zu nennen. Die Häufigkeit und Vielfältigkeit der Ursachen scheint erstaunlich, wenn man sich den grundlegenden Aufbau einer Anschlussdose anschaut, der auf den ersten Blick sehr simpel erscheint. Die Aufstellung zeigt jedoch, dass nicht nur die Anschlussdosenhersteller selbst, sondern auch die Vorlieferanten und Modulhersteller Teil des Qualitätsproblems sind.
 
Problem 2: Überspannungsschäden
Neben diesen herstellungsbedingten Problemen gibt es äußere Einflüsse, die zu Beschädigungen an Anschlussdosen und deren Bauteilen führen: Überspannungsschäden durch transiente Überspannungen oder (seltener) auch Direkteinschläge. Von allen gemeldeten Schäden an PV-Anlagen haben laut einer Statistik des GDV Überspannungsschäden einen Anteil von 21 Prozent an allen versicherten Schäden an PV-Anlagen. Dies ist der höchste Anteil von allen gemeldeten Schadensarten.

Ein sehr hoher Anteil der durch Überspannungsschäden bedingten Kosten betrifft Wechselrichter und Module. Bei den PV-Modulen werden in der Regel die Bypass-Dioden oder aufgrund thermischer Überlastung die gesamte Anschlussdose beschädigt. Bei besonders starken Überspannungen können darüber hinaus die Rückseitenfolie und die Zellstrings oder das Einkapselungsmaterial betroffen sein.

Die weit überwiegende Anzahl von PV-Modulen mit Überspannungsschäden kann jedoch durch Ersatz der defekten Bypass-Dioden oder Anschlussdosen repariert werden. Hierbei zeigt sich, dass bei den meisten ab Werk verbauten Anschlussdosen Reparaturen konstruktionsbedingt nicht vorgesehen sind. Oftmals werden „gepottete“, also vergossene Anschlussdosen verwendet oder die Bypass-Dioden sind so verbaut, dass ein Tausch nur schwer möglich ist. In vielen Fällen ist auch der Anschluss an das Modullaminat so ausgeführt, dass ein Ersetzen der vorhandenen Anschlussdose nur mit erhöhtem Aufwand möglich ist.

Im letzten Teil der Serie – zu lesen in der Dezember-Ausgabe unseres Newsletters – erläutert Sönke Jäger konkrete Konstruktionsvorschläge für wartungsfreundliche Anschlussdosen.
 

„Wann sich Repowering lohnt“ – Unser Experten-Tipp

Mit einem Experten-Tipp zum Thema Repowering ist ADLER Solar in der ersten Ausgabe des neuen PV-Betreiber-Newsletters von Milk the Sun präsent, der Anfang dieses Monats versendet wurde. Milk the Sun, Marktplatz für PV-Anlagen, hält von nun an regelmäßig die Betreiber von mittelgroßen bis großen PV-Anlagen mit aktuellen, praxisbezogenen Themen auf dem Laufenden.

Unseren Beitrag „Wann sich Repowering lohnt“ können Sie hier lesen.
 
 

Solar Asset Management Europe: Reger Austausch und interessante Einblicke

In der vergangenen Woche fand die „Solar Asset Management Europe“ in Mailand statt. Als Gold Sponsor waren wir auf der Konferenz vertreten, bei der sich alles um die Optimierung von PV-Anlagen drehte. Unser Team vor Ort zeigt sich insgesamt mehr als zufrieden mit der Teilnahme an dieser internationalen Branchenveranstaltung.

„Die Solar Asset Management Europe ist eine optimale Plattform, um sich mit europäischen Branchenvertretern auszutauschen. Speziell zum Thema Repowering – eine unserer Kernkompetenzen – konnten wir an den zwei Tagen sehr anregende Gespräche führen und interessante neue Einblicke gewinnen“, so das Resümee von Gerhard Cunze, Geschäftsführender Gesellschafter von ADLER Solar.

Repowering stellte auch den Schwerpunkt einer Roundtable Diskussion dar, an der seitens ADLER Solar Gerald Wotruba, Senior Consultant, teilnahm. Neben einer allgemeinen Erläuterung der verschiedenen Einflussfaktoren auf Ertrag und Kosten von Repowering-Projekten, wurde ein erfolgreiches abgeschlossenes Projektbeispiel aus Deutschland vorgestellt. In der anschließenden Diskussionsrunde ging es im Detail um die technischen Möglichkeiten zum Einsatz von neuen Produkten und die Berücksichtigung von länderspezifischen regulatorischen Vorschriften.
 

Verkleinern Sie Ihren CO₂-Fußabdruck

Die in diesen Tagen stattfindende 23. Klimakonferenz in Bonn, hat sich zum Ziel gesetzt, ein Regelwerk zu entwickeln, um die ehrgeizigen Ziele des Pariser Klima-Abkommens aus dem Jahr 2015 zu erreichen.
Schon jetzt ist klar, dass die Pläne, die in Paris verabschiedet wurden, nachgebessert werden müssen, um das Zwei-Grad-Ziel halten zu können.
Deutschland hat sich verpflichtet, seinen Ausstoß an Treibhausgasen bis zum Jahr 2020 um 40% gegenüber dem Wert von 1990 zu reduzieren. Somit ist in den nächsten drei Jahren ein Ausstoß von maximal 750 Millionen Tonnen CO₂-äquivalenter Treibhausgase nötig. Jeder einzelne Bürger dürfte in diesem Zeitraum nur noch etwas mehr als neun Tonnen pro Jahr ausstoßen. Aber wieviel CO₂ gelangt eigentlich durch den Lebensstil jedes Einzelnen in die Umwelt?
Testen Sie Ihre eigene CO₂ Emission mit dem CO₂ Rechner des Umweltbundesamtes (UBA) und leisten Sie Ihren Beitrag zum Klimaschutz.

Textquelle: RP Online, UBA
Bildquelle: Pixabay
 

Wir freuen uns auf Ihre Kontaktaufnahme!

Unser Vertriebsleiter Claas Oltmann und sein Team stehen für Ihre Anfragen gern zu Verfügung.

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