Mit diesem Monat beginnt in Deutschland die Gewittersaison. Im April kommen durchschnittlich an ein bis zwei Tagen Gewitter vor – fast doppelt so oft wie in den gewitterarmen Monaten von Oktober bis März.
500.000 Blitzeinschläge pro Jahr sind in Deutschland keine Ausnahme. Laut des Gesamtverbandes der Deutschen Versicherungswirtschaft werden jährlich zwischen 300.000 und 500.000 Schäden gemeldet, die auf Blitze und Überspannungen zurückzuführen sind. Im Jahr 2014 zum Beispiel verursachten diese einen Schaden von 340 Millionen Euro.

Solarmodule und Wechselrichter sind dabei häufig betroffen. Es ist nicht immer der direkte Blitzeinschlag, der die Schäden anrichtet. Ebenso gefährlich sind Überspannungen, die für die Funktionsunfähigkeit von Solarmodulen und Wechselrichtern sorgen.
Um elektrische Versorgungssysteme besser abzusichern und solchen Schäden vorzubeugen, gelten seit Oktober letzten Jahres neue Normen. Ist der Schaden bereits entstanden, gilt es, eine möglichst schnelle wie wirtschaftliche Lösung zur Reparatur und Wiederherstellung der Anlagenleistung umzusetzen.

In unseren eigenen Service Centern für Wechselrichter können wir defekte Wechselrichter optimal prüfen und wieder instand setzen. Mit unseren erfahrenen Servicetechnikern sind wir zudem schnell vor Ort und bringen Ihren Wechselrichter wieder zum Laufen. Gerade im Falle größerer Schäden kann es sinnvoll sein, sich zunächst vor Ort ein Bild vom Zustand der Wechselrichter zu machen und direkte Maßnahmen einzuleiten, um Ertragsausfälle zu minimieren.

ADLER Solar Wechselrichter Services

Für Versicherungen, PV-Sachverständige und Versicherungsnehmer bietet ADLER Solar die schnelle Überprüfung der Schadenursache und die anschließende kostengünstige Reparatur von Wechselrichtern. Dies bringt eine Ersparnis von bis zu ca. 2/3 der Kosten im Vergleich zur Anschaffung eines Neugeräts.

Für einen optimalen Instandsetzungsprozess verfügen wir über zwei eigene Wechselrichter Service Center mit integriertem Prüfstand und Reparaturwerkstatt. Hier kümmern sich unsere erfahrenen Ingenieure und Techniker um die Prüfung und Reparatur der defekten Wechselrichter. Bei mehreren Geräten kann auch ein Einsatz vor Ort stattfinden.

Die logistische Abwicklung erfolgt so einfach wie möglich: wir stellen adäquates Verpackungsmaterial zur Verfügung und sorgen für Abholung und Rücklieferung. Der Prozess beginnt mit einer Prüfung des Geräts, bei der die tatsächliche Schadenursache des Problems ermittelt wird. Ob es sich um einen Überspannungs- oder z.B. altersbedingten Schaden handelt, wird von uns im Prüfbericht dokumentiert. Falls eine Reparatur unmöglich ist, übernehmen wir bei Bedarf die Entsorgung der Altgeräte und kümmern uns um Ersatz.
Viele Versicherungen, deren PV-Sachverständige sowie Installateure nutzen bereits die ADLER Solar Wechselrichter Services und erkennen die wirtschaftlichen Vorteile.

Neuregelung der Überspannungsschutznormen DIN VDE

Weiterführende Informationen und Details zu den angepassten Normen erhalten Sie beim VDE Verband der Elektrotechnik Elektronik und Informationstechnik. Gerne hilft Ihnen auch unsere Blitzschutz-Fachkraft weiter.

Sprechen Sie uns an – der nächste Blitz kommt bestimmt!

Unser Sales Manager steht für Ihre Anfragen gern zu Verfügung.

Tel. +49 421 83 57 01 00
thesing@adlersolar.de

 

Die PV-Betreiberkonferenz am 05. Mai in Kassel
– ADLER Solar als Bronze-Sponsor und mit Fachvortrag vertreten

Zum nunmehr dritten Mal veranstaltet die Neue Energiewelt Solarpraxis die PV-Betreiberkonferenz. Im Zentrum der eintägigen Veranstaltung, die am 05. Mai in Kassel stattfindet, stehen Erfahrungsaustausch und Fachinformation für Betreiber von Solaranlagen. Die Tagung bringt gewerbliche und private Inhaber von verschiedenen Anlagen-Typen und -Größen zusammen und mit Experten der Branche in Kontakt.
ADLER Solar ist als Bronze-Sponsor auf der Betreiberkonferenz vertreten. Mit Sönke Jäger, Technical Director Engineering Solutions, hält zudem ein Experte unseres Unternehmens einen Fachvortrag zum Thema „Repowering von Solarparks – Das bringt es wirklich. Ein Erfahrungsbericht.“
Gastgeber ist in diesem Jahr der Wechselrichterhersteller SMA in Kassel. Themen des Konferenztages sind u.a. Brandschutz, der Austausch von defekten Modulen und Anforderungen zum sicheren Betrieb von Photovoltaikanlagen.

 

Was ist eigentlich Repowering? Und wenn ja: Wie viele?

von Sönke Jäger, Technical Director Engineering Solutions bei ADLER Solar

Das EEG, unendliche Weiten, wir schreiben das Jahr 2017, der Generator ist (wieder) das Modul – und es gibt immer noch kein PV-Repowering.

Aber von vorne:

Mit dem zwischenzeitlichen Einbruch des deutschen Photovoltaikzubaus mussten sich Installateure und EPC-Dienstleister nach neuen Geschäftsmodellen umsehen. Neben dem Bereich O&M schien für viele Akteure der Bereich „Ertüchtigung von PV-Anlagen,

die mit PV-Modulen ausgestattet sind, deren degradierte Leistung einen wirtschaftlichen Weiterbetrieb der PV-Anlage nicht ermöglicht“, in der häufig verwendeten, griffigen Kurzform auch EvPVAdmPVMasddLewWdPVAne oder etwas weniger intuitiv „Repowering“ genannt, ein vielversprechendes Geschäftsfeld zu werden. Um dem Kind einen Namen zu geben, hatte sich die Branche alsbald mit dem Begriff „Repowering“ angefreundet.

Eine nicht geringe Anzahl an Personen aus der PV-Branche ist allerdings der Meinung, dass der Begriff „Repowering“ für die Instandsetzung von PV-Anlage nicht anzuwenden sei. Doch warum eigentlich?

Schauen wir zunächst auf die semantischen Zusammenhänge: Das Wort Repowering lässt sich mit wenigen Kniffen in die Bestandteile „Re“ und „Power“ zerlegen.

Der Duden sagt dazu: „Die Vorsilbe „re“ drückt in Bildungen mit Verben aus, dass etwas wieder rückgängig gemacht, in den Ausgangszustand zurückgeführt oder von Neuem hervorgerufen wird.“ Zum Begriff „Power“ sagt der Duden: „Kraft, Stärke, Wucht“. Würde man beide Wortteile kombinieren, so könnte man zu dem Schluss kommen, dass der Begriff „Repowering“ meint, dass PV-Anlagen zur alten Stärke zurückgeführt werden.

Doch hat sich der Begriff im Sprachgebrauch der EE-Branche ggf. anders entwickelt, als es die simple Wortbedeutung vermuten lässt? Schauen wir in die Mutter aller Bibeln: Wikipedia.

„Repowering, dt. etwa Kraftwerkserneuerung, bezeichnet das Ersetzen alter Kraftwerksteile zur Stromerzeugung durch neue Anlagenteile, beispielsweise mit höherem Wirkungsgrad, wobei Teile der schon vorhandenen Anlagen und der Infrastruktur weiterverwendet werden.“

Aha! Allgemein meint Repowering also das Ersetzen von alten Anlagen(teilen) durch neue (leistungsfähigere). Da das EEG bzgl. Photovoltaik explizit einen Bezug auf das Einzelmodul vorsieht (der Generator ist das Modul), findet im Rahmen des (PV-)Repowerings sowohl ein Ersetzen als auch eine Leistungserhöhung statt: da neue Module nahezu immer mehr Leistung haben als alte. Lediglich die Gesamtnennleistung der PV-Anlage (kWp) wird nicht erhöht, um keinen Verlust der zum Zeitpunkt der Erstinbetriebnahme festgelegten Einspeisevergütung zu riskieren.
Darüber hinaus verstehen wir unter Repowering zumindest bei Dachanlagen auch immer das (potentielle) Erweitern der Gesamtanlage auf der freiwerdenden Fläche durch eine Neuanlage gem. EEG 2017. Dies wird ermöglicht, da im Rahmen des Modulersetzens aufgrund des bei neuen PV-Modulen höheren Wirkungsgrads weniger Fläche zum Erreichen der ursprünglich installierten Gesamtleistung (kWp) nötig ist.
Schlussendlich werden außerdem Teile der Infrastruktur (Montagesystem, Wechselrichter etc.) weiterverwendet, so dass der Tatbestand des Repowering gem. allgemeiner Definition vollständig erfüllt ist.

Somit lässt sich festhalten, dass ein PV-Repowering im Sinne der allgemein bekannten Definitionen und der Wortbedeutung möglich ist. Lediglich ein Repowering im Sinne des EEG analog zum Windkraft-Repowering gibt es (noch) nicht. Somit sollte niemand Angst haben, den Begriff Repowering in Bezug auf PV-Anlagen anzuwenden.

Und wer die Anzahl des Begriffs „Repowering“ in diesem Artikel richtig zählt, bekommt auf der diesjährigen Intersolar von ADLER Solar in Halle A4, Stand 190 ein Eis spendiert!

 

Erfrischung inklusive: ADLER Solar auf der Intersolar 2017

Die Besucher unseres Messestandes 190 in Halle A4 können sich in diesem Jahr auf eine Abkühlung der besonderen Art freuen:

Bei einer Portion new snow ice, dem innovativen, gesunden Schnee-Eis ohne künstliche Konservierungs-, Farb- oder Geschmacksstoffe, informieren wir Sie gerne über unser Produktportfolio und tauschen uns mit Ihnen über aktuelle Themen und Herausforderungen aus.

Auf der weltweit bedeutendsten Messe der Solarindustrie sind wir in diesem Jahr vom 31.05. bis 02.06. gemeinsam mit unseren strategischen Partnern Europe Solar Concept, pvXchange und viamon vertreten.
Für Terminvereinbarungen im Vorfeld wenden Sie sich bitte an unseren Vertriebsleiter Claas Oltmann: Tel. +49 421 83 57 01 00 // oltmann@adlersolar.de.

 

Neue vollelektrische Elektro-Solarfähre für Binnengewässer

Die Spezialfirmen Formstaal und Ostseestaal haben die Kiellegung ihrer ersten vollelektrischen Autofähre für Binnengewässer in Stralsund gefeiert. Sie werde künftig an der Mosel zum Einsatz kommen, teilten die Unternehmen Anfang April mit. Die Fertigstellung sei für Anfang Oktober geplant.
Die Autofähre werde allein mit Solarstrom und Strom aus der Batterie betrieben. Insgesamt seien 15 monokristalline Solarmodule von Sunpower mit einer Gesamtleistung von 5,4 Kilowatt auf der Fähre installiert, erklärte ein Sprecher auf Nachfrage von pv magazine. […] Sie werde die bislang verkehrende konventionelle Autofähre zwischen Oberbillig und der luxemburgischen Gemeinde Wasserbillig ersetzen. Die neue Fähre sei 28 Meter lang und könnte pro Fahrt bis zu 45 Menschen und sechs Autos befördern.

Quelle: pv magazine

Wir freuen uns auf Ihre Kontaktaufnahme!

Unser Vertriebsleiter Claas Oltmann und sein Team stehen für Ihre Anfragen gern zu Verfügung.

Tel. +49 421 83 57 01 00
oltmann@adlersolar.de